Montage


Lassen Sie Ihre Fenster und Türen immer von einem Fachmann montieren!


Man unterscheidet zwischen zwei Montagearten - der klassischen PU-Schaummontage und der Ö-Norm (RAL) Montage.



PU-Schaummontage



Die Schaummontage ist die klassische Form der Fenstermontage und ist vom Ablauf her wie die ÖNORM Montage auszuführen jedoch ohne
die Diffusions-Dichtbänder.
Diese Art der Montage ist in der Ausführung schneller und etwas günstiger als die Ö-Norm Montage, jedoch leidet das Raumklima (Isolation)
darunter.


Problem bei Abdichtung mit PU-Schaum

Die Luft wird durch das Bewohnen laufend mit Feuchtigkeit versorgt (Kochen, Atmung, Dusche etc.). Mit dieser Luftfeuchtigkeit entsteht ein
Wasserdampfdruck, der nach Ausgleich strebt und nach außen drängt. Die Wasserdampfmoleküle dringen langsam in diffusionsoffenen Stellen
ein (Dampfdiffusion). Eine nur mit PU-Schaum gefüllte Bauanschlussfuge ist nicht dampfdicht. Die Luftfeuchtigkeit diffundiert hier nach außen,
sodass an dampfdichteren Ebenen Kondensation auftreten kann. Dieses Wasser in der Anschlussfuge führt zu Schäden (verminderte
Dämmung, Gefahr von Schimmel an der Wandspalette).

Die PU-Montage reicht nicht aus, um die Anforderungen der ÖNORM (RAL) zu erfüllen und ist nur für z.b. Keller zugelassen.




Ö-Norm (RAL) Montage


Die ÖNORM B5320 legt die Ansprüche an einen Fenster-Einbau nach dem Stand der Technik fest. Sie beschreibt also die GrundIage für
Planung und Ausführung der Bauanschlussfuge für Fenster- und Fenstertüren sowie Türen in Außenbauteilen. Im Wesentlichen besagt diese
Norm, dass für die Fugenausbildung dieselben bauphysikalischen Maßstäbe gelten wie bei einer Außenwand. Dem bauphysikalischen
Grundsatz „innen dichter als außen“ folgend sieht die ÖNORM B5320 vor, dass
die raumseitige Abdichtung der Bauanschlussfuge (Abstand zwischen Stockrahmen und Wandfläche) diffusionsdicht und
die äußere Abdichtung diffusionsoffen und schlagregendicht
erfolgen muss. Sie schreibt keine spezielle Ausführung vor, vielmehr legt sie die Ziele und Anforderungen an die Bauanschlussfuge fest und
stellt beispielhaft mögliche Lösungen dar

Dichtbänder

Klebebänder für die äußere und innere Abdichtung sind die derzeit meistverbreitete Variante zur Abdichtung, es gibt sie selbstklebend (mit
Butylkleber) oder zum Verkleben mit Nahtpaste. Die Wandleibung (Ziegel) müssen für das Ankleben des Bandes glatt (Glattstrich) und staubfrei
sein, außerdem muss die Wandoberfläche mindestens +5°C warm sein, damit der Kleber haftet. Bei der Ausführung der Ecken ist darauf zu
achten, dass das Band hier spannungsfrei geklebt wird und ggf. mit Dichtpaste nachgedichtet wird. Seit einiger Zeit gibt es auch Dichtbänder,
die keinen Glattstrich erfordern. Diese Bänder haben statt einem Klebestreifen eine Gewebefahne, die nach dem Fenster eingespachtelt werden
kann.
+43 (0) 316 333 838
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